Diese abwechslungsreiche Tagesrundfahrt führt euch von Playa del Inglés über Fataga und San Bartolomé de Tirajana in die Bergwelt im Inselinneren. Ein fester Höhepunkt ist der Aussichtspunkt am Pico de las Nieves. Anschließend geht es zum Mirador Degollada de Becerra und über die Caldera de los Marteles hinunter zur Ostküste. Über Telde und die Autobahn GC-1 kommt ihr zurück in den Süden.
Plant einen ganzen Tag mit ausreichend Zeit für Pausen ein. Eine Wanderung zum Roque Nublo ist in dieser Rundfahrt nicht enthalten.
Die verlinkten Orte und Aussichtspunkte öffnen sich in Google Maps. Dort könnt ihr über „Route“ die Navigation zum jeweiligen Ziel starten.
Die Route auf einen Blick
Playa del Inglés → Fataga → San Bartolomé de Tirajana / Tunte → Ayacata → Bergwelt am Roque Nublo → Pico de las Nieves → Mirador Degollada de Becerra → zurück Richtung Los Llanos de la Pez → Caldera de los Marteles → Telde → GC-1 → Playa del Inglés.
1. Von Playa del Inglés nach Fataga
Von Playa del Inglés fahrt ihr auf der GC-60 nach Norden in Richtung Fataga.
Hier lohnt sich eine erste Pause mit einem Spaziergang durch den Ort. Nehmt euch etwas Zeit, bevor die Fahrt weiter hinauf in die Bergwelt führt.
2. Über San Bartolomé de Tirajana nach Ayacata
Weiter geht es nach San Bartolomé de Tirajana, auch Tunte genannt. Wer möchte, legt hier eine Kaffee- oder Frühstückspause ein.
Anschließend folgt ihr der Strecke weiter nach Ayacata und von dort hinauf in die zentrale Bergwelt.
3. Durch die Bergwelt am Roque Nublo
Ab Ayacata führt die Rundfahrt in Richtung Roque Nublo. Der Link dient hier nur zur Orientierung: Der Felsen selbst ist kein mit dem Auto erreichbares Navigationsziel.
Wichtig: Am früheren Wanderparkplatz Degollada de La Goleta kann man nicht mehr wie früher einfach mit dem eigenen Auto parken, aussteigen und loswandern. Auch das Abstellen am Straßenrand ist keine zulässige Alternative.
Wer zum Roque Nublo wandern möchte, sollte den Besuch gesondert vorbereiten und vorher die aktuellen Regeln zu Reservierung, Parkmöglichkeiten und Busverbindungen prüfen. Bei dieser Rundfahrt ist kein Wanderstopp am Roque Nublo vorgesehen. Der nächste geplante Navigationspunkt ist der Aussichtspunkt am Pico de las Nieves.
4. Pico de las Nieves – hier unbedingt halten!
Fahrt zum Mirador del Pico de los Pozos de las Nieves. Dieser Aussichtspunkt ist einer der festen Höhepunkte der Tour. Plant hier einen richtigen Aufenthalt ein und fahrt nicht nur vorbei.
Bei guter Sicht eröffnet sich ein weiter Blick über die Bergwelt Gran Canarias bis zum Teide auf Teneriffa. Besonders eindrucksvoll ist die Aussicht, wenn sich unter den Gipfeln ein Wolkenmeer ausbreitet.
5. Mirador Degollada de Becerra
Anschließend geht es zum Mirador Degollada de Becerra an der GC-150 in Richtung Cruz de Tejeda.
Von hier schaut ihr in die Caldera de Tejeda und auf die markanten Felsformationen Roque Bentayga und Roque Nublo. Nach dem Aufenthalt am Pico de las Nieves bietet dieser Stopp noch einmal eine andere Perspektive auf die zentrale Bergwelt.
Für die Weiterfahrt nach Osten geht es anschließend wieder zurück in Richtung Los Llanos de la Pez. Dieser Punkt dient als Orientierung für den weiteren Streckenverlauf; ein zusätzlicher Aufenthalt ist nicht erforderlich.
Der kurze Rückweg ist bewusst eingeplant, damit ihr zuerst den Pico de las Nieves und danach Degollada de Becerra besucht.
6. Caldera de los Marteles
Nun folgt ihr der GC-130 in Richtung Ostseite der Insel. Unterwegs lohnt sich ein Halt am Mirador Caldera de los Marteles.
Vom Aussichtspunkt blickt ihr in einen annähernd runden Vulkankessel. Nach den weiten Bergpanoramen bietet dieser Stopp noch einmal einen ganz anderen Landschaftseindruck.
Bei Nebel oder schlechter Sicht könnt ihr den Aufenthalt entsprechend kurz halten.
7. Über Telde zurück nach Playa del Inglés
Für die Rückfahrt geht es weiter in Richtung Telde und anschließend über die GC-1 nach Süden zurück zum Casa Kriki oder nach Playa del Inglés.
Ein Stadtbesuch in Telde ist optional. Nach den Stopps in den Bergen könnt ihr auch direkt zurück zu eurer Unterkunft fahren. So wird aus der Bergfahrt eine Runde mit Rückweg über die Ostseite, statt dieselbe Strecke über Fataga zurückzufahren.
8. Mögliche Erweiterung:
Über Tenteniguada und Valsequillo nach Telde
Wenn ihr nach dem Halt an der Caldera de los Marteles noch Zeit und Lust auf weitere Entdeckungen habt, könnt ihr die Rückfahrt um Dorfpausen und einen Altstadtspaziergang erweitern.
Die Strecke führt euch über Tenteniguada und Valsequillo nach Telde. Ihr müsst nicht überall halten: Sucht euch die Stopps aus, die euch unterwegs am meisten ansprechen.
9. Tenteniguada – ein kurzer Halt im Bergland
Von der Caldera de los Marteles geht es weiter bergab in Richtung Tenteniguada. Der kleine Ort bietet sich für eine kurze Pause an, bevor ihr die höher gelegene Berglandschaft hinter euch lasst.
Hier könnt ihr noch einmal die ländliche Seite Gran Canarias genießen. Besonders reizvoll ist die Umgebung während der Mandelblüte im Winter.
10. Valsequillo – Zeit für einen Spaziergang und eine Pause
Anschließend erreicht ihr Valsequillo. Nach den vielen Aussichtspunkten ist ein kleiner Spaziergang durch den Ortskern eine schöne Abwechslung.
Rund um die Kirche San Miguel Arcángel könnt ihr euch die Beine vertreten und nach einer Gelegenheit für einen Kaffee oder eine Stärkung schauen.
Wenn ihr später noch ausführlicher durch Telde bummeln möchtet, könnt ihr den Aufenthalt hier entsprechend kürzer halten.
11. Telde – durch die historischen Viertel San Juan und San Francisco
Weiter geht es nach Telde. Steuert hier am besten gezielt die Altstadt rund um die Basílica de San Juan Bautista an, statt nur allgemein das Stadtzentrum als Ziel einzugeben.
Vom historischen Viertel San Juan lohnt sich ein Spaziergang in das benachbarte Viertel San Francisco. Mit seinen schmalen Gassen und den niedrigen, weiß gekalkten Häusern bildet es einen schönen Abschluss der Besichtigungstour.
Auch findet man hier einen über 70 Jahre alten riesigen Indischen Lorbeerbaum.
Anschließend fahrt ihr über die GC-1 zurück zum Casa Kriki / nach Playa del Inglés.
Für diese Erweiterung gilt: Lieber einen oder zwei Orte in Ruhe genießen, als überall nur kurz aus dem Auto zu springen. Wenn es nach den Bergstopps bereits spät geworden ist, könnt ihr einzelne Aufenthalte einfach auslassen.
Praktische Hinweise
- Startet morgens und plant ausreichend Zeit für die kurvenreichen Bergstraßen und die Aussichtspunkte ein.
- Nehmt Wasser, eine Jacke und für kurze Spaziergänge geeignetes Schuhwerk mit.
- Fahrt mit ausreichend Kraftstoff los und prüft vor der Abfahrt die aktuellen Straßen- und Wetterbedingungen.
- Beachtet unterwegs die Beschilderung, Sperrungen und Parkverbote. Ein Google-Maps-Link ist keine Bestätigung, dass ein Ziel aktuell uneingeschränkt erreichbar ist oder dort geparkt werden darf.
- Google Maps kann zwischen zwei Zielen eine andere Strecke vorschlagen. Nutzt deshalb die Zwischenziele in der angegebenen Reihenfolge, wenn ihr dieser Rundfahrt folgen möchtet.
